Gründe

"Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast."

(Winston Churchill)

Ein Test, viele Gegenargumente

Glaubt man den derzeit geltenden Mutterschaftsrichtlinien bezüglich des sogenannten "Screenings" auf Gestationsdiabetes (GDM), so ist ein oGTT das Beste, was Ihnen in der Schwangerschaftsvorsorge passieren kann. Ein vollkommen harmloser Test, der den großen Nutzen erbringt, Sie vor den vielen Gefahren eines GDM zu bewahren - alles belegt durch hieb- und stichfeste Studien, die jede Maßnahme erklären und rechtfertigen, alles zu Ihrem Schutz. STOPP!
Wir von ohne-ogtt.de raten Ihnen, sich nicht leichtfertig darauf einzulassen - denn es gibt durchaus gute Gründe, den oGTT trotz aller (scheinbar) gut gemeinten Vorsätze und Versprechen abzulehnen. Vieles rund um den oGTT wird verschwiegen, beschönigt oder schlichtweg ignoriert. Selbst wenn sie die Ausnahme sein mögen: Fehldiagnosen sind viel wahrscheinlicher, als es den Anschein hat und glauben Sie uns, Sie möchten keiner dieser Ausnahmefälle sein.
Die folgenden 9 Gründe haben uns von ohne-ogtt.com von der Unzuverlässigkeit des oGTT überzeugt. Keine Zeit alle Gründe im Detail durchzulesen? Dann springen Sie gleich zu unserer Zusammenfassung am Ende dieser Seite!

1. Der oGTT ist eine Zumutung

2. Der oGTT ist nur eine einmalige Momentaufnahme

3. Der oGTT ist störanfällig

4. Der oGTT wird nicht differenziert ausgewertet

5. Der oGTT schließt weitere Erkenntnisse aus

6. Der oGTT wird im Bedarfsfall nicht hinterfragt

7. Der oGTT begünstigt Fehlbehandlungen

8. Der oGTT unterstützt Panikmache

9. Der oGTT macht Schwangere machtlos

Zusammenfassung:

Der oGTT selbst ist mit vielen köperlichen Strapazen verbunden, die in keinem Verhältnis zu seinem tatsächlichen, nahezu nicht vorhandenen Nutzen stehen. Wir von ohne-ogtt.de sind der Überzeugung, dass Werte des leicht bestechlichen Kurzzeit-Blutzuckers, welcher beim oGTT ausschließlich erfasst wird, keinen garantierten Beweis für einen Schwangerschaftsdiabetes erbringen können - erst recht nicht, wenn man bedenkt, dass weitere zahlreiche Störfaktoren bekannt sind, die den oGTT beeinflussen können. 

Die oft groß angepriesenen Studienergebnisse zur einwandfreien Zuverlässigkeit des oGTT lassen sich dabei unseren Erfahrungen nach kaum auf die alltägliche Durchführung des oGTT in der Schwangerschaftsvorsorge übertragen: Aufgrund mangelhafter Aufklärung von Schwangeren insbesondere bezüglich relevanter Störfaktoren, vergleichsweise schlecht ausgestatteter und unorganisierter Arztpraxen und schlicht zu viel Ignoranz im Allgemeinen kann und darf unserer Ansicht nach nicht davon ausgegangen werden, dass der oGTT zuverlässig jeden tatsächlich bestehenden Schwangerschaftsdiabetes erkennt. 

Ohne das Testergebnis ganzheitlich (anhand aller erfassten Werte) und differenziert (alle Werte im Zusammenspiel betrachtet) auszuwerten, ohne den weiteren Schwangerschaftsverlauf (diabetologische Behandlung, anderweitige Untersuchungsergebnisse) miteinzubeziehen und ohne auch nur den Hauch eines Zweifels zuzulassen, wird jedoch eine Diagnose gestellt und daran festgehalten. Mögliche Fehleinschätzungen und -behandlungen werden pauschal ausgeschlossen, denn man ist von der Perfektion des oGTT tragischerweise vollends überzeugt. Schwangere, die den Verdacht einer Fehldiagnose hegen, stehen dem hilf- und machtlos gegenüber und tragen allein das volle Risiko, denn behandelnde Ärzt:innen übernehmen abseits der gestellte Diagnose für ihre Patient:innen keinerlei Verantwortung.
Solange sich der Blick aller Verantwortlichen des G-BA, aller Ärzt:innen sowie allen weiteren medizinischen Fachpersonen auf bestimmte Studienergebnisse nicht relativiert und sich deren Wahrnehmung und Einstellung hinsichtlich der angeblichen Perfektion des oGTT nicht grundlegend ändert, können wir nur raten: Lassen Sie auf gar keinen Fall den oGTT durchführen!